Wohnungssuche: Nähe zum Arbeitsplatz ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor

Bei einer Befragung von 2.225 Immobilienkaufinteressenten gaben 91 % an, ein Objekt in einer Stadt bzw. in Stadtnähe zu suchen. Die individuellen Faktoren für das Treffen einer Kaufentscheidung sind so vielfältig wie die Kaufinteressenten selbst.

Der weltweit zu beobachtende Trend „raus aus dem Dorf, rein in die Stadt“ ist auch in Deutschland maßgeblich von einem Faktor getrieben: die Nähe zum Arbeitsplatz. Die Arbeitslosenquote auf dem Land ist deutlich höher als in Städten und deren Umfeld, da potenzielle Arbeitgeber eben dort ansässig und auf die vorhandene Infrastruktur angewiesen sind.

60 % der Befragten gaben an, dass die Entfernung zum Arbeitgeber kaufentscheidend ist. Im Detail gaben 37 % an nicht bereit zu sein, länger als 30 Minuten zur Arbeitsstelle zu fahren. 30 % sind bereit bis zu einer Stunde Fahrzeit vom Eigenheim in Kauf zu nehmen aber lediglich 2% würden über 90 Minuten fahren. Der zweitwichtigste Grund für oder gegen eine Kaufentscheidung ist das Umfeld. 42 % der Kaufinteressenten suchen gezielt nach einer Immobilie „im Grünen“. Für 28 % ist das Finden des „Traumobjekts“ ausschlaggebend und lediglich für 27 % der Preis.

Aus diesen Ergebnissen lässt sich ableiten, dass auch die Kaufentscheidung für eine Immobile unter Work-Life-Balance-Gesichtspunkten getroffen wird. Bestätigt wird diese Konklusion durch den Nachfrageanstieg im direkten Umfeld von großen Städten, dem sogenannten „Speckgürtel“. Die räumliche Nähe zur Stadt, die gute infrastrukturelle Anbindung, die Lage „im Grünen“ und ein zwar stetig steigendes in der Regel aber geringeres Preisniveau, machen diese Gebiete insbesondere für Familien sehr interessant.

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