So verhalten Sie sich bei Wohnungsbesichtigungen richtig

Die Wohnungssuche wird vielerorts immer schwieriger. Wer seine Traumwohung beziehen möchte, muss sich gegen viele Mitbewerber durchsetzen. Die Grenze zwischen interessiertem nachhaken und nervigen Fragen ist dabei recht dünn. Worauf Sie achten sollten, erfahren Sie hier.

Als Grundsatz gilt immer: bleiben Sie freundlich! Entdecken Sie Mängel warten Sie ab ob Ihr zukünftiger Vermieter Sie darauf hinweist. Tut er das nicht, können Sie am Ende der Besichtigung noch einmal nachfragen. Vermieter sind generell dazu verpflichtet, Mängel anzugeben, wenn sie davon Kenntnis haben. Diese müssen dann in einer angemessenen Frist, möglichst vor dem Einzug, behoben werden. Mängel müssen außerdem im Mietvertrag festgehalten werden.
Wollen Sie Fotos von der Wohnung machen, fragen Sie freundlich, ob Ihr Vermieter damit einverstanden ist. Die meisten Vermieter haben nichts dagegen, aber es gebietet die Höflichkeit nicht einfach drauf los zu fotografieren. Anders verhält es sich jedoch, wenn die besichtigte Wohnung noch bewohnt ist. Hier sollten Sie schon aus Respekt dem Bewohner gegenüber keine Fotos machen.
Was tun bei Mängeln?
Generell sollten Mängel im Mietvertrag festgehalten werden, denn eine Mietminderung kann der Mieter dafür später nicht mehr geltend machen. Es besteht sogar die Gefahr, dass er beim Auszug für diese Mängel geradestehen muss. Bei versteckten Mängeln, zum Beispiel undichten Fenstern oder einer kaputten Heizung, muss der Vermieter immer für die Behebung einstehen. Der Mieter ist jedoch verpflichtet, diese umgehend anzuzeigen, sobald er sie entdeckt hat. Die Kosten für die Beseitigung versteckter Mängel trägt immer der Vermieter.

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