Keine Trendwende in Sicht – Wohnungsneubau auf 10 Jahreshoch

2015 sind in Deutschland 247.700 neue Wohnungen entstanden – Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbunds und der deutschen Wohnungswirtschaft fehlen dennoch vor allem in den Ballungsgebieten und Universitätsstädten zwischen 800.000 und einer Millionen neuer Wohnungen.

Auch die deutsche Bauministerin Dr. Barbara Heindricks teilt diese Einschätzung und bezifferte den Bedarf auf mindestens 350.000 neue Wohnungen pro Jahr.

Der deutsche Staat versucht durch Förderprogramme und Steuervorteile gezielt Anreize zu schaffen, um der ständig wachsenden Nachfrage an privatem Wohnraum gerecht zu werden. Aber auch auf regionaler Ebene werden gezielt Impulse gesetzt. So wurde beispielsweise in Hamburg ein Bündnis zwischen Behörden und Wohnungswirtschaft geschlossen, das dafür sorgen soll, dass bis 2020 jährlich 10.000 neue Wohnungen in der Hansestadt entstehen. Auch Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover hat ein Förderprogramm zur Schaffung von 5.000 neuen Wohnungen in den nächsten fünf Jahren ins Leben gerufen.

Die Frankfurter allgemeine Zeitung – die international verbreitetste deutsche Tageszeitung – konkretisierte die aktuelle Marktsituation und prognostiziert, dass der Bedarf an Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser am stärksten zulegen wird. Berücksichtigt man zusätzlich, dass die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Quote von Wohneigentum bei unter 46 % liegt, eröffnen sich hier auch weiterhin renditestarke Optionen für Investoren.

Quelle: Dolphin Trust – German Market Review

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