Immobilienkauf: Vergessen Sie diese Kosten nicht!

Wer ein Haus kaufen möchte, muss außer dem genannten Kaufpreis noch mit weiteren Kosten rechnen. Welche Kostenfaktoren das sind und wie hoch diese sein können, lesen Sie in diesem Artikel.

Bei der Suche nach der richtigen Immobilie holen sich viele Kaufinteressierte Hilfe durch einen Makler. Für seine Tätigkeiten kann ein Makler bei erfolgreichem Geschäftsabschluss bis zu sieben Prozent des Kaufpreises als Provision verlangen.

Als Erstes benötigen Sie natürlich einen Notar, der die für den Kaufvollzug erforderlichen Unterlagen beschafft und die Umschreibung des neuen Eigentums auf den Käufer überwacht. Ohne einen Notar kann der Kauf nicht rechtmäßig abgeschlossen werden. Die Kosten für einen Notar sind gesetzlich geregelt und hängen vom Kaufpreis der Immobilie ab.

Hat der Notar den Kauf beglaubigt, müssen Sie eine Grunderwerbsteuer begleichen. Die Höhe dieses Beitrags variiert je nach Bundesland. Generell beträgt diese zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Erst wenn die Grunderwerbssteuer geleistet wurde, können Sie Ihre neue Immobilie ins Grundbuch eintragen. Denn erst wenn der Grundbucheintrag erfolgt ist, gilt der Käufer auch als Besitzer der Immobilie. Für den Eintrag sind beim Grundbuchamt ebenfalls Gebühren zu zahlen.

Die für den Grundbucheintrag benötigten Unterlagen können übrigens online übermittelt und in einer elektronischen Akte abgelegt werden.

Ist der bürokratische Teil abgeschlossen, müssen Kosten für den Umzug aufgebracht werden. Diese können recht hoch ausfallen, je nachdem, wie viele Personen umziehen und wie viele Möbel und Einrichtungsgegenstände transportiert werden müssen. Auch von Firma zu Firma variieren die Kosten, hier lohnt ein Vergleich. Am günstigsten ist ein Umzug natürlich immer mit der Unterstützung von Freunden und Familie.

Um eine Immobilie zu finanzieren, wird häufig Gebrauch von einem Kredit gemacht. Auch hier fallen zusätzliche Kosten durch Zinsen oder Provisionen für die Kreditvermittlung an. Je nachdem, ob die Immobilie vom Käufer selbst genutzt oder vermietet werden soll, können diese Ausgaben jedoch steuerlich unterschiedlich behandelt werden. Finanzierungskosten für Mietshäuser gelten in der Steuererklärung als Betriebsausgaben beziehungsweise Werbungskosten.

Zu guter Letzt müssen auch Ausgaben für Arbeiten, Renovierungen und Sanierungen am Haus einkalkuliert werden. Wenn nur Kleinigkeiten in Stand gesetzt oder erneuert werden sollen, halten sich diese Kosten recht gering. Bei defekten Rohren oder Leitungen steigen diese Ausgaben jedoch schnell an.

Immobilienkäufer sollten die Kosten stets im Blick haben, damit diese nicht aus dem Ruder laufen.

Ähnliche Artikel

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.